Fotos: Caroline Böttcher
Berliner Trümmerberge. Vom Schutt zur Form
10.09.2026 – 31.01.2027
Wie aus den Trümmern des zerstörten Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg künstliche Berg- und Parklandschaften entstanden, zeigt die Ausstellung „Berliner Trümmerberge – Vom Schutt zur Form“. Sie erzählt von der Enttrümmerung der Stadt und Wiederaufbau, bis zur Planung, Errichtung und Bepflanzung der Trümmerberge. Beleuchtet werden auch die unterschiedlichen Aufbaukonzepte, die Ost- und West-Berlin ab 1949 einschlugen, bis 1946 galt
noch der gesamtstädtisch gedachte Kollektivplan. Historische Fotografien, Pläne, Fundstücke und botanische Zeugnisse zeigen, wie aus einem Drittel der rund 75 Millionen Kubikmeter Kriegsschutt, die in Berlin angefallen waren, allmählich eine neue Landschaft entstand – bepflanzt, begrünt und als Erholungsort angeeignet.
Zugleich bewahren die Berliner Trümmerberge bis heute Spuren der Zerstörung. Im Ergebnis wurde die einstige Trümmerlandschaft Berlins zu einem aufgeräumten Baufeld, in das sich die Architektur der Nachkriegsmoderne einschreiben konnte.
Eine Ausstellung von treppe b in Kooperation mit Schaustelle Nachkriegsmoderne
Konzept und Realisierung: Caroline Böttcher und Henrik Adler
Gestaltung: Cristina Achury
Kurator: Marcus Nitschke
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung
10. September
17 Uhr | Vernissage der Ausstellung Berliner Trümmerberge. Vom Schutt zur Form
13. September
10-16 Uhr | Tour zu den Berliner Trümmerbergen
10. Oktober
10-16 Uhr | Tour zu den Berliner Trümmerbergen