treppe b ist sowohl eine Architektur- und Kunstgalerie im Corbusierhaus in Berlin
als auch ein Verlag.

Gezeigt und publiziert werden Materialien zum Werk Le Corbusiers, Positionen der Berliner Nachkriegsmoderne, architekturtheoretische Schriften zur (Post-)Moderne und zeitgenössische künstlerische Werke.

NEUERSCHEINUNG

Las Vegas Zeichen

Robert Venturi, Denise Scott Brown
Günther Rösch (Hg.)
1. Auflage 2022
Broschur, 13 x 19 cm
132 Seiten
20 Euro

„Wenn man die Zeichen wegnimmt, gibt es keine Stadt mehr.”

 

Denise Scott Brown und Robert Venturi haben mit Learning from Las Vegas 1972 eines der einflussreichsten Bücher in der neueren Architekturgeschichte vorgelegt. Nach 50 Jahren ist zu dem Hinweis auf Aktualität auch eine Hommage erlaubt: In dieser neuen Text- und Interview-Auswahl beschreiben beide ihren Werdegang und den ihrer Ideen – die Fortsetzung ihrer Erfahrungen „von Neon zu Pixel”.

 

 

 

 

 

 

 

Las Vegas Zeichen ist unter anderem erhältlich in unserem Onlineshop.

AUSSTELLUNG

L’ESPRIT NOUVEAU
Zeitgeist der Moderne

03.10. – 11.12.2022

„L’Esprit nouveau ist die erste große Zeitschrift, die Literatur, bildende Kunst, Musik und Wissenschaft auf die gleiche Interessenebene stellen; sie zeigt die Verbindung, die diese Werke der Elite mit der Arbeit der Industrie verbindet, mit den Ergebnissen der Wissenschaft, und auch die Auswirkungen dieser Produkte auf unser individuelles und soziales Sein”, lautete die ambitionierte Intention der Publizisten.

Die Zeitschrift ist als ein historisches Dokument der Moderne der 1920er-Jahre von zentraler Bedeutung. Zwischen 1920 und 1925 erschienen insgesamt 28 Nummern, herausgegeben unter anderem von dem Maler Amédée Ozenfant und Charles-Édouard Jeanneret-Gris alias Le Corbusier. Die Themenvielfalt ist groß: Die Revue umfasst Aufsätze verschiedener Autoren über Architektur, Städtebau, Ingenieurwesen, aber auch Wirtschaft, Soziologie, Musik, Theater, Bildende Kunst, Literatur, Kino, Sport, Soziologie, Naturwissenschaft und sogar die produzierende Industrie. Was den neuen Geist der Publikation ausmacht, zeigen wir in der Galerieausstellung.

geöffnet
sonntags 15 – 18 Uhr nach Voranmeldung (info@treppe-b.de)


KMA + INTERBAU 1957

Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne. Stimmen zum Welterbevorschlag

In dem fast zehnminütigen Film kommen die Menschen und Initiativen zu Wort, die den Berliner Welterbevorschlag unterstützen. Der Film ist gleichsam eine Einladung in Bewegtbildern zu einer Reise zu den Lieblingsorten der Berlinerinnen und Berliner im Hansaviertel und auf der Karl-Marx-Allee.

Das Land Berlin hat vorgeschlagen, die großen denkmalgeschützten Ensembles des Berliner Wiederaufbaus unter dem Titel „Karl-Marx-Allee und Interbau 1957. Architektur und Städtebau der Berliner Nachkriegsmoderne“ auf die deutsche Tentativliste zum Weltkulturerbe zu setzen und in der Folge dann der UNESCO zur Eintragung vorzuschlagen. Berlins erster Antrag 2014 wurde gewürdigt, aber mit der Bitte um Überarbeitung zurückgestellt.

Internationales Kolloquium
Im Rahmen des internationalen  Kolloquiums „Ost West Ost: Karl-Marx-Allee & Interbau 1957″ am 25. und 26.10.2022 soll der erneut gestellte Antrag öffentlich erörtert werden. Veranstalter ist die Hermann-Henselmann-Stiftung in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin und der Akademie der Künste.

KMA1 – Interbau 1957 – KMA2
Fotoessay 2021

Arlett Mattescheck und Thomas Hedrich
26.08 – 28.09.2022

Die Ausstellung zeigt Fotografien der in Berlin lebenden Künstler*innen Arlett Mattescheck und Thomas Hedrich zu Bauten des Hansaviertels, der Kongresshalle Akademie der Künste und des Corbusierhaus im Rahmen des Berliner Welterbe-Antrags zur Nachkriegsmoderne in Architektur und Städtebau.
Über die Initiative zum UNESCO-Weltkulturerbe schreibt Thomas Flierl von der Henselmannstiftung:
“Wichtiger als die anzustrebende Einschreibung in die Welterbe-Liste der UNESCO ist die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für das baukulturelle Erbe der Nachkriegs – moderne, ist die Erforschung und Vermittlung der vielschichtigen, aufeinanderbezogenen Bedeutungsebenen dieses Erbes, ist eine integrierte Stadtentwicklungs- und Denkmalpolitik von Senat und Bezirken, die das einmalige Erbe nach einheitlichen Kriterien und mit analogen Förderinstrumenten erhält und behutsam in die Zukunft bringt. Der Weg ist das Ziel.”

Öffnungszeiten

sonntags 15 – 18 Uhr

donnerstags ab 18 Uhr nach Voranmeldung

Architecture Exhibitions Weekend BERLIN            

11. und 12.6.2022, jeweils 12 – 18 Uhr

Das Architecture Exhibitions Weekend BERLIN ist eine gemeinsame Kommunikationsplattform aller Berliner Orte, die regelmäßig Architekturausstellungen präsentieren. Es veranschaulicht die international wohl einmalige Anzahl von Einrichtungen, Institutionen und Galerien, die mit ihren Projekten das komplexe Spektrum der analogen Vermittlung von Themen zu Architektur, Stadt und Umwelt ausleuchten und damit einen zentralen Beitrag zur architekturbezogenen Wissensvermittlung in Berlin leisten. So zeigen die 11 verschiedenen Orte Einzel– und Gruppenausstellungen ebenso wie diskursive Formate und Installationen, erstmals gibt es auch eine Gastausstellung sowie Exkursion zu modellhaften realen Architekturen. Dabei werden aktuelle Debatten nicht nur gespiegelt, sondern auch angeregt und fortgeschrieben.

Das Architecture Exhibitions Weekend BERLIN richtet sich an Berliner:innen und Gäste – egal ob Laien oder Fachleute – mit dem Ziel, einen Ausstellungsrundgang unabhängig von den sonst verschiedenen Öffnungstagen und –zeiten zu ermöglichen. Es wurde von der Architektur Galerie Berlin initiiert und findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

Otto Ditscher-Preis für Buchillustration 2021 

Der Otto Ditscher-Preis für Buchillustration 2021 geht an den in Berlin lebenden Künstler Klaus Zolondowski, den Anerkennungspreis erhält Uta Clemens. In ihrer Sitzung am 30. Juni 2021 sprach die zehnköpfige Jury Zolondowski die vom Rhein-Pfalz-Kreis verliehene und mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Tuschezeichnungen zu Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“ zu. Dem Künstler, so die Jury, sei es „gelungen, den vielschichtigen Roman in einer stilistisch geschlossenen Form mit seinen technisch versierten und stimmungsvollen Zeichnungen zu durchdringen.”

Das neue Buch von Zolondowski “Maikäfer flieg!” – alte deutsche Kinderlieder  ist im treppe-b Verlag erschienen.


Fotografie: Thomas Rosenthal

Deutschlandradio | Fazit | 06.07.2021 

Berlin will deutsch-deutsche Nachkriegsmoderne zum Welterbe machen.

Interview mit Marcus Nitschke

EMPFEHLUNG

Stadt Land Kunst

Das andere Berlin von Fritz Lang

 

Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang
Berlin erlebte in den 1920er-Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In „Dr. Mabuse, der Spieler“, „M“ und „Metropolis“ kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichnen.

H#4 — Zeitungsmagazin Henselmann, vierte Ausgabe

Berlin Ost West: Modern

Inhalt

  • Editorial · Thomas Flierl
  • Thomas Flierl / Jörg Haspel: Chronologie und Idee des Welterbe-Antrags
  • Klaus Lederer: Welterbe Nachkriegsmoderne
  • Andreas Barz: Christoph Rauhut und Sabine Ambrosius im Gespräch
  • Andreas Barz: Neue Wertschätzung für Berlins Nachkriegsmoderne?
  • Ben Buschfeld: Wohnen im Welterbe. Berliner Erfahrungen mit den sechs Wohnsiedlungen
  • KMA 1 — TF: Basics | «Erste sozialistische Strasse Berlins»; Achim Bahr: StalinBauten; Robert K. Huber: Reportage | Die Zukunft wird besser. Fünf Geschichten aus der KMA 1 — Dieter Feseke: Berlin Ost West: Modern Infografik
  • Interbau 1957 — TF: Basics | «Schaufenster des Westens»; Carsten Bauer: Das Hansaviertel. ein Glücksversprechen / Marcus Nitschke: Späte Liebe. Le Corbusier in Berlin; Jürgen Tietz: Hoch hinaus. Potenziale im potenziellen Welterbe Hansaviertel; Robert K. Huber: Für das Hansaviertel. ein Treffen; Thomas Flierl: Berlin im Grünen. Gespräch mit Marcus Nitschke
  • KMA 2 — TF: Basics | Magistrale der Ostmoderne; Thomas Flierl: Sechs neue Pavillons; Kathrin Gerlof: Der Nachbarschaftsrat. Geschichte einer Emanzipation — Andreas Barz: Kein Welterbe ohne Bürgerbeteiligung; Oliver Sukrow: Kalter Krieg und Architektur. Eine Wiener Ausstellung
H#4 (Ausgabe 10/2020) Ein Projekt der Hermann-Henselmann-Stiftung. In Koope­ration mit dem Förderverein Corbusierhaus Berlin e.V., dem Stalinbauten e.V., dem Netzwerk Schaustelle Nachkriegsmoderne und Zukunftsgeräusche GbR. Mit freundlicher Unterstützung des Landes­denkmal­amtes Berlin