KMA1 – Interbau 1957 – KMA2
Fotoessay 2021

Arlett Mattescheck und Thomas Hedrich
26.08 – 28.09.2022

Die Ausstellung zeigt Fotografien der in Berlin lebenden Künstler*innen Arlett Mattescheck und Thomas Hedrich zu Bauten des Hansaviertels, der Kongresshalle Akademie der Künste und des Corbusierhaus im Rahmen des Berliner Welterbe-Antrags zur Nachkriegsmoderne in Architektur und Städtebau.
Über die Initiative zum UNESCO-Weltkulturerbe schreibt Thomas Flierl von der Henselmannstiftung:
“Wichtiger als die anzustrebende Einschreibung in die Welterbe-Liste der UNESCO ist die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für das baukulturelle Erbe der Nachkriegs – moderne, ist die Erforschung und Vermittlung der vielschichtigen, aufeinanderbezogenen Bedeutungsebenen dieses Erbes, ist eine integrierte Stadtentwicklungs- und Denkmalpolitik von Senat und Bezirken, die das einmalige Erbe nach einheitlichen Kriterien und mit analogen Förderinstrumenten erhält und behutsam in die Zukunft bringt. Der Weg ist das Ziel.”

Öffnungszeiten

sonntags 15 – 18 Uhr

donnerstags ab 18 Uhr nach Voranmeldung

gardens of resistance_unité berlin 2070

utopien am rande der stadt

heike hanada + tu dortmund
03 – 30. Juni 2022

lara voigt_neue landschaft vor berlin

Architekturstudierende der TU Dortmund zeigen im Corbusierhaus ihre Visionen für die Landschaftsräume der Unité Berlin. Sie suchen eine unserer Zeit entsprechende Neuinterpretation eines Hauses über der Landschaft. Sie hinterfragen mit ihren radikalen Visionen die Fehlentwicklungen unserer Zeit und interpretieren das Wesen einer Landschaft, die sich ganz unabhängig im Sinne einer “Dritten Landschaft” von Gilles Clement entwickeln könnte. Begleitet werden die Entwürfe von unbekannten Landschaftsfotografien Le Corbusiers aus den Dreißiger Jahren.

 

lara voigt_neue landschaft vor berlin
arne thiel_nullpunkt
philipp bischoff_unité de „berl“

Öffnungszeiten

mittwochs 13–18 Uhr

11.+12. Juni, 12–18 Uhr

Sonntag, 19. Juni, 16–18 Uhr

Architecture Exhibitions Weekend BERLIN            

11. und 12.6.2022, jeweils 12 – 18 Uhr

Das Architecture Exhibitions Weekend BERLIN ist eine gemeinsame Kommunikationsplattform aller Berliner Orte, die regelmäßig Architekturausstellungen präsentieren. Es veranschaulicht die international wohl einmalige Anzahl von Einrichtungen, Institutionen und Galerien, die mit ihren Projekten das komplexe Spektrum der analogen Vermittlung von Themen zu Architektur, Stadt und Umwelt ausleuchten und damit einen zentralen Beitrag zur architekturbezogenen Wissensvermittlung in Berlin leisten. So zeigen die 11 verschiedenen Orte Einzel– und Gruppenausstellungen ebenso wie diskursive Formate und Installationen, erstmals gibt es auch eine Gastausstellung sowie Exkursion zu modellhaften realen Architekturen. Dabei werden aktuelle Debatten nicht nur gespiegelt, sondern auch angeregt und fortgeschrieben.

Das Architecture Exhibitions Weekend BERLIN richtet sich an Berliner:innen und Gäste – egal ob Laien oder Fachleute – mit dem Ziel, einen Ausstellungsrundgang unabhängig von den sonst verschiedenen Öffnungstagen und –zeiten zu ermöglichen. Es wurde von der Architektur Galerie Berlin initiiert und findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

NEUERSCHEINUNG

gardens of resistance

Heike Hanada (Hg.)
1. Auflage 2022
Softcover
16 x 24 cm
20 Euro / beide Bücher für 35 Euro

Neu bei uns sind zwei Publikationen der Architektin Heike Hanada erschienen, die das Naturverständnis von Le Corbusier am Beispiel der Unité d’Habitation Berlin hinterfragen.

 

Sie schreibt dazu: Die sehr ambitionierten Entwurfszeichnungen und die letztendliche Umsetzung bzw. der heutige Zustand der das Haus betreffenden Außenräume stehen in größtem Widerspruch zueinander. Die Sorgfalt der entwurflichen Details und die Unstimmigkeit des damaligen B-Planes zeugen von einem Projekt, das nie zu seiner Vollendung gelangt ist. Dieser Makel, der von allen Unité’s nur der Realisierung in Berlin anhaftet, bedeutet aber vielleicht auch eine Chance, die Architektur Corbusier’s noch einmal unter einem freieren autonomeren Naturverständnis zu betrachten.

 

Während der erste Band die entwurflichen Gedanken Ihrer Dortmunder Studierenden widerspiegelt, handelt es sich bei Band 2 um eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Entwicklungen eines Ortes im heutigen Berlin, der sich von einem reinen Landschaftsraum in einen nicht geklärten peripheren Zwischenzustand transformierte.

 

—————————————

Beide Bücher können Sie für jeweils 20€ in unserem Onlineshop erwerben.
Ebenso verkaufen wir die Bücher in der Galerie.

Otto Ditscher-Preis für Buchillustration 2021 

Der Otto Ditscher-Preis für Buchillustration 2021 geht an den in Berlin lebenden Künstler Klaus Zolondowski, den Anerkennungspreis erhält Uta Clemens. In ihrer Sitzung am 30. Juni 2021 sprach die zehnköpfige Jury Zolondowski die vom Rhein-Pfalz-Kreis verliehene und mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Tuschezeichnungen zu Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“ zu. Dem Künstler, so die Jury, sei es „gelungen, den vielschichtigen Roman in einer stilistisch geschlossenen Form mit seinen technisch versierten und stimmungsvollen Zeichnungen zu durchdringen.”

Das neue Buch von Zolondowski “Maikäfer flieg!” – alte deutsche Kinderlieder  ist im treppe-b Verlag erschienen.


Fotografie: Thomas Rosenthal

Deutschlandradio | Fazit | 06.07.2021 

Berlin will deutsch-deutsche Nachkriegsmoderne zum Welterbe machen.

Interview mit Marcus Nitschke

EMPFEHLUNG

Stadt Land Kunst

Das andere Berlin von Fritz Lang

 

Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang
Berlin erlebte in den 1920er-Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In „Dr. Mabuse, der Spieler“, „M“ und „Metropolis“ kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichnen.

I am text block. Click edit button to change this text. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.