GEÖFFNET

Fr. + Sa. 14-17 Uhr

Tropische Moderne: Brasilien

Fotografien von Bärbel Högner

 

Die Aneignung von Prinzipien der Avantgarde aus Europa in Verbindung mit lokalen Konstruktionsweisen ließ in den 1930er und 1940er Jahren in Brasilien eine landesspezifische Moderne entstehen, deren Eleganz und Beschwingtheit international Aufsehen erregte. Vor allem zwei Ereignisse in New York – der 1939 von Lucio Costa und Oscar Niemeyer für die Weltausstellung entworfene brasilianische Pavillon sowie die Ausstellung „Brazil Builds“ im New Yorker Moma 1943 – sorgten weltweit für Aufmerksamkeit.
Oscar Niemeyers Werke sind in Brasilen sehr präsent und sein Ruhm führte auch in Berlin zu einer Beteiligung an der Interbau 1957. Lucio Costa erlangte vornehmlich Bekanntheit mit dem Urbanismus für die neue Hauptstadt Brasília. Zugleich arbeiteten in Brasilien landesweit zahlreiche weitere Architekten.

Die Fotoausstellung stellt die Vielfalt der brasilianischen Avantgarde von den Anfängen in den 1920er bis zum Höhepunkt in den 1960er Jahren vor. Ihre tropische Moderne folgte formalen Kriterien des International Style, wobei der Werkstoff Béton Brut mit lokalen, klimagerechten Materialien oder Konstruktionsweisen kombiniert wurde. Die Bilder entstanden in den Städten Salvador Bahía, Brasília, Sao Paulo, Rio de Janeiro und Recife.

Besuche der Ausstellung sind möglich unter Beachtung der allgemein empfohlenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Bitte besuchen Sie die Galerie nur, wenn Sie sich gesund fühlen und halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Besucherinnen und Besuchern. Das Tragen einer FFP2-Gesichtsmaske ist verpflichtend. Bitte nutzen Sie den zusätzlich bereitstehenden Desinfektionsspender.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese Maßnahmen.

Für die Buchung eines Termins schreiben Sie uns gerne eine Nachricht mit Ihrem Wunschtermin.

Podcast zur Ausstellung

 

Podcast von Welle M1 zur Ausstellung „Tropische Moderne: Brasilien“.

Ein Gespräch mit Bärbel Högner, Christoph Tempel (Journalist im Bereich Architektur), Tereza de Arruda (Kunsthistorikerin) und Nivaldo Andrade (Professor für Architektur in Salvador da Bahia).

NEUERSCHEINUNG

Le Corbusier und die Unité d’Habitation, Typ Berlin. Briefwechsel 1955-1958

Mit der neuen 2. erweiterten Auflage des Buches starten wir in den Sommer!

Die Teilnahme Le Corbusiers an der Internationalen Bauausstellung in Berlin 1957 gestaltete sich schwierig. Zur Einweihung seiner Unité d’Habitation 1958 distanzierte sich Le Corbusier vom realisierten Gebäude und betitelte es bewusst mit dem Zusatz: Typ Berlin. Heute ist das Gebäude einer der prominentesten Zeugen der Berliner Nachkriegsmoderne. Der Streit – mit seiner Eskalation – wurde zu einem legendären Beispiel für die realen Bedingungen und Grenzen von Werktreue, Urheberrecht und architektonischer Originalität.

Nachdem die 1. Auflage bereits nach wenigen Monaten vergriffen war, erscheint die Auflage nun mit neuem Layout und vielen ergänzenden Briefen von Le Corbusier und den Berliner Bauakteuren am 1. Juli für 18 Euro im Buchhandel.

Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen. Wie immer erhalten Sie bei uns einen Buchhandelsrabatt von 35 % ab 5 und 40 % ab 10 Exemplaren.

Bestellungen: HIER
ISBN: 978-3-96551-012-8

EMPFEHLUNG

Stadt Land Kunst

Das andere Berlin von Fritz Lang

 

Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang
Berlin erlebte in den 1920er-Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In „Dr. Mabuse, der Spieler“, „M“ und „Metropolis“ kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichnen.

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