AKTUELL
14.11.-31.12.2020

Stadt in der Stadt

Die Siemensstadt und die Unité d’Habitation im Vergleich

Vom 12.10.2019-31.01.2020 bereits in der Galerie treppe b im Corbusierhaus ausgestellt, zieht diese gelungene und erfolgreiche Ausstellung nun weiter.

 

Welche Herausforderungen stellte der Wohnungsbau im Zeitalter der modernen Architektur?
Wie wurde zu dieser Zeit Wohnraum in Berlin geschaffen?
Welche Konzepte veränderten das Bauen?

Anhand der Ringsiedlung Siemensstadt und dem Berliner Corbusierhaus werden zwei Konzepte des Städtebaus miteinander verglichen. Obwohl fast 30 Jahre Bauzeit zwischen den Gebäuden liegen, verbinden konzeptionelle Ideen die Siedlung von bekannten Architekten wie Hans Scharoun, Walter Gropius und Otto Bartning mit dem Gebäude von Le Corbusier. Die Ausstellung untersucht Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Konzepte modernen Bauens.

ÖFFNUNGSZEITEN

Um den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen gerecht zu werden, ist die Ausstellung so konzipiert, dass sie durch die Fensterfronten des Gebäudes (von außen) einsehbar ist.
Besucher*innen können so zu jeder Uhrzeit die Ausstellung besuchen.

IN KOOPERATION MIT

 

 

AUSSTELLUNGSORT

Infostation Siemensstadt
Goebelstraße 2, 13627 Berlin

GEFÖRDERT DURCH

AKTUELL
24.10.-10.01.2021

Tropische Moderne: Brasilien

Fotografien von Bärbel Högner

 

Die Aneignung von Prinzipien der Avantgarde aus Europa in Verbindung mit lokalen Konstruktionsweisen ließ in den 1930er und 1940er Jahren in Brasilien eine landesspezifische Moderne entstehen, deren Eleganz und Beschwingtheit international Aufsehen erregte. Vor allem zwei Ereignisse in New York – der 1939 von Lucio Costa und Oscar Niemeyer für die Weltausstellung entworfene brasilianische Pavillon sowie die Ausstellung »Brazil Builds« im New Yorker Moma 1943 – sorgten weltweit für Aufmerksamkeit.
Oscar Niemeyers Werke sind in Brasilen sehr präsent und sein Ruhm führte auch in Berlin zu einer Beteiligung an der Interbau 1957. Lucio Costa erlangte vornehmlich Bekanntheit mit dem Urbanismus für die neue Hauptstadt Brasília. Zugleich arbeiteten in Brasilien landesweit zahlreiche weitere Architekten.

Die Fotoausstellung stellt die Vielfalt der brasilianischen Avantgarde von den Anfängen in den 1920er bis zum Höhepunkt in den 1960er Jahren vor. Ihre tropische Moderne folgte formalen Kriterien des International Style, wobei der Werkstoff Béton Brut mit lokalen, klimagerechten Materialien oder Konstruktionsweisen kombiniert wurde. Die Bilder entstanden in den Städten Salvador Bahía, Brasília, Sao Paulo, Rio de Janeiro und Recife.

ÖFFNUNGSZEITEN

Fr. + Sa. 14-17 Uhr

Buchen Sie hier einen Time-Slot.

Die Buchung eines Zeitfensters gilt für eine Person.

Möchten Sie beispielsweise zu Zweit kommen, buchen Sie bitte zwei Mal.

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Besuche der Ausstellung sind möglich unter Beachtung der allgemein empfohlenen Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Bitte besuchen Sie die Galerie nur, wenn Sie sich gesund fühlen und halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Besucherinnen und Besuchern. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend. Bitte nutzen Sie den zusätzlich bereitstehenden Desinfektionsspender.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese Maßnahmen.

EMPFEHLUNG

Stadt Land Kunst

Das andere Berlin von Fritz Lang

 

Metropolis: Das andere Berlin von Fritz Lang (Minute 1:16-15:04)
Berlin erlebte in den 1920er-Jahren einen Umbruch. Während die damalige Stadt der Moderne das Herzstück der europäischen Kunstszene bildete, hatte der Künstler und Filmemacher Fritz Lang eine pessimistische Sicht auf die Metropole. In „Dr. Mabuse, der Spieler“, „M“ und „Metropolis“ kreierte er diabolische Figuren, die ein düsteres Bild der vom Ersten Weltkrieg geprägten Berliner Gesellschaft zeichnen.

UNESCO-Welterbe-Tag 2020

07. Juni 2020

mit einem Beitrag über unsere Ausstellung Das Bauhaus und Le Corbusier

 

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.triennale-der-moderne.de

Passend zum 100-jährigen Jahrestag Groß-Berlins und den eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten in Zeiten von Corona präsentiert die Triennale der Moderne unter dem Motto Vielfalt Moderne | Moderne Vielfalt ein besonderes Online-Angebot für Kultur- und Architektur-Interessierte: Im Zentrum steht die in Berlin besonders vielfältig ausdifferenzierte Epoche der Moderne, eine Zeit radikaler Umbrüche in Kunst, Gesellschaft, Architektur und Städtebau. Davon zeugt auch die jüngste Berliner UNESCO-Welterbestätte, die sechs “Siedlungen der Berliner Moderne”, die in den 1920er-Jahren neue Weichen im Wohnungsbau stellten und an deren Formensprache und Ideen die Nachkriegsmoderne nach dem Zweiten Weltkrieg dann wieder anknüpfte. Diesen Bogen zu erzählen, ist das Ziel der Triennale der Moderne, die mit dem Event an dem jährlich und grenzübergreifend begangenen Welterbe-Tag erstmalig auch außerhalb des Drei-Jahres-Taktes in Form eines Interims-Angebots sichtbar wird.

In Kooperation mit und gefördert durch das Landesdenkmalamt Berlin.

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